Samstag, 14.Februar 2026 – 19.00 Uhr Zazaischer Abend
- Ein kultureller Abend, der die Sprachenvielfalt der Welt feiert

Zaza ki / Kırmanci ki de
Kilami Helbesti Kabare Skeҫ
Viraștox u Péșkéșkar: Pirkelam Aba
Kilami Aysel Boldaz
Sazdar Halil İbrahim Kalay
Helbesti Pirkelam Aba
Kaykérdoxé Kabari: Aysel Boldaz u Pirkelam Aba
Skeҫ: Pirkelam Aba
Zazaca dili etkinliği
Séwa zoné Zazaki
UNESCO verilerine göre Zazaca da birçok dil gibi yok olma tehlikesi altındaki diller arasında yer almaktadır. Şimdi ise tam anlamıyla bir dönüm noktasındayız. Ya Zazaca kendi küllerinden yeniden doğarak dünya dilleri arasında her alanda varlığını sürdürecek ya da “Bir zamanlar Zazaca konuşulan bir dil vardı…” ifadesiyle dilbilimcilerin ve etnologların makalelerinde anılan bir dil olarak kalacaktır.
Bir dilin yaşayabilmesi için birçok kriterin uyumlu bir bütünlük içinde işlemesi gerekir. Dilin yaşamı bir saate benzer: Saatin bir parçası diğerleriyle uyum içinde çalışmazsa, zamanla bozulur ve durur.
Bir dilin en can alıcı unsuru kültürdür. Kendi edebi ve sanatsal üretimini ortaya koyamayan bir dil; müzikte, şiirde, kabarede, skeçte, tiyatroda, romanda, makalede, gazetede var olamıyorsa, zamanla gerçekten ölür.
Bizler, bu dilin çocukları; yazarı, çizeri, okuru ve entelektüelleri olarak şunu söylüyoruz: Bu dili konuşan her birey kendi alanında aktif, üretken ve yaratıcı olduğu sürece Zazaca can bulur. Ancak bu şekilde dil, kendi dört mevsimini uyumlu bir döngü içinde yaşayabilir.
Bu gecenin etkinliği de tam olarak buna işaret etmektedir. Her dilde olduğu gibi, Zazaca’da da her alanda yaratıcılık mümkündür ve bu etkinlik bunun küçük ama anlamlı bir kanıtıdır.
Zazaca konuşanları ve Zazaca dostlarını etkinliğimize katılarak bizlere destek olmaya davet ediyoruz.
Girişler bağış kampanyası kapsamındadır. Kampanya kapsamında toplanan bağışlar, Dersim’de aktif olarak çalışan ancak maddi sıkıntılar yaşayan ve online yayın yapan Munzur Press gazetesine aktarılacaktır.
Etkinliğimiz Zazacadır!!!
Nach Angaben der UNESCO zählt Zazaisch zu den vom Aussterben bedrohten Sprachen. Die Zukunft dieser Sprache steht an einem Wendepunkt: Entweder gelingt es, Zazaisch durch aktive kulturelle und kreative Produktion in allen Bereichen lebendig zu halten, oder es bleibt lediglich als historischer Verweis in wissenschaftlichen Publikationen bestehen.
Eine Sprache kann nur dann überleben, wenn ihre kulturellen, literarischen und künstlerischen Ausdrucksformen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ohne Präsenz in Musik, Literatur, Theater, Medien und öffentlichem Diskurs verliert eine Sprache langfristig ihre Lebenskraft.
Die heutige Veranstaltung macht deutlich, dass auch im Zazaischen kreative Entfaltung in vielfältigen Formen möglich ist, und setzt ein bewusstes Zeichen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Sprache.
Wir laden alle Zazaisch-Sprechenden sowie Freundinnen und Freunde der Sprache und Kultur herzlich ein.
Der Eintritt erfolgt im Rahmen einer Spendenkampagne. Die gesammelten Spenden kommen der in Dersim tätigen Online-Zeitung Munzur Press zugute.
Am 16. Februar 2026 – 18:00 Uhr – Bazon Brock
Rosenmontag Eintritt frei
Bazon Brock und Stefan Wolting zu „Karfreitag und Karneval“
Im Zyklus unserer letztjährigen Veranstaltungen zeichneten wir mit vielen Pointierern ihres Faches die Biographien von Göttern nach: wie sie von windigen Dichtern im 6. Jahrhundert vor Christus von Homer und Hesiod als Olympier in die Welt gesetzt wurden bis zu Malpertuis grandiosem Beweis, dass Götter nicht sterben, sondern Karriere wechseln. So ist Stalin als verehrtester Gott des 20. Jahrhunderts zwar 1953 ausgelöscht worden, um umso bedeutender im 21. Jahrhundert des neuen Sowietimperiums zu triumphieren. Einzigartig in den Kulturgeschichten der Völker ist die Position des neuen Testaments, indem es die Raserei der Göttermörder am Karfreitag in die Auferstehung jenseits aller Machtgesten bezeugt. Am 16. Februar wollen wir zwei Varianten des Karfreitagverständnisses, die antikrömische und die frühchristliche, zusammendenken.
Inwieweit hat der römische Karneval als gefeierte Machtverkehrung den Zusammenhang von Karfreitag und Ostersonntag immer schon vorgedacht? Und wohin könnte das Nachdenken von Stefan Wolting und Bazon Brock die doppelseitige Erhellung von Karneval und Karfreitag führen?
Vergangene Veranstaltungen
Präsentation von MUT*ICH am Sonntag, 08.02.2026 Beginn: 16.00 Uhr
MUT*ICH ist ein physisches Theaterstück (55 Minuten) für Kinder ab 10 Jahren.
Zwei Figuren und ein Musiker erforschen mit Körper, Rhythmus und Spiel, was Mut im Angesicht von Angst bedeutet.
Boxen und Holzstöcke verwandeln sich in Hindernisse, Schutzräume und Entscheidungsorte – zwischen Gefahr, Lächerlichkeit und Erkenntnis.
Zwischen Tapferkeit und Verletzlichkeit entsteht ein wortarmer Dialog über Wagnis, Zweifel und die Frage, ob Mut eine Handlung ist – oder eine Haltung.
Trailer MUT*ICH : www.youtube.com/watch?v=uRKcuqW35gM


Am 12. Januar 2026 – 18:00 Uhr – Bazon Brock
Achtung: Diesmal Beginn 18 Uhr!
Vortrag / Rede Kann Wissenschaft heilen, was Künstler versauen?
Der legendäre Kulturwissenschaftler Jochen Hörisch, der international extrem aktive Germanist und lyrischer Novellist Stephan Wolting werden mit Bazon eine der wichtigsten Aufgaben von Wissenschaftlern im Kunst- und Literaturbetrieb zu markieren versuchen. Da der Teufel, laut Thomas Mann, bereits prinzipiell das „Aus“ aller Werkkonzepte unmissverständlich durchgesetzt hat, fabrizieren sich die zeitgenössischen Künstler aller Genres auf das Erzielen möglichst großer Wirkung, für die ohnehin der Bezug auf die Werke völlig unerheblich bleibt. Alle wissenschaftlichen Klärungen derartiger Gegebenheiten sind darum bemüht, den Zusammenhang von allein honorierter Wirkungskonzepte auf ihre Vergegenständlichungsformen in Bild, Schrift und Ton zurückzubinden (z.B. die Werkplacebos, das biographische Geraune, die Ranking-Positionen und vor allem Anbiederungen an politische oder merkantile Kulturgesten in Kultform). Es geht um den Auftrag an Wissenschaftler, den Rückfall der Künste in pathetische Kulturbekenntnisse zu verhindern, denn die besiegeln das Ende jeglicher Freiheit der Künste und Wissenschaften.
6. und 7. Dezember 2025, 12–19 Uhr
»Xberg & Du«: Kreuzberger Kreativ-Wochenende
https://www.berliner-philharmoniker.de/education/unterwegs/xberg/
Die Berliner Philharmoniker setzen im Quartier Kreuzberg Nord das Projekt »Xberg & Du« gemeinsam mit der NaunynRitze, lokalen Kooperationspartnerinnen und Musikerinnen der Philharmoniker und der Karajan-Akademie fort. In den Räumen der NaunynRitze finden parallel verschiedene Workshops statt – mit Themen, die auf die Interessen der Gruppen vor Ort zugeschnitten sind. Mitmachen können alle: Gruppen der NaunynRitze, Jugendliche aus dem offenen Bereich sowie interessierte Menschen aus Kreuzberg und Berlin. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich – nach dem Prinzip „first come, first serve“.
Neben den Workshops lädt ein kulinarisches Angebot zum Verweilen, Begegnen und Austauschen ein.

Am 1. Dezember – 19:00 Uhr – Bazon Brock
Aktionismus der Lust, des Frusts, des Dumusst – Durchleiden, Durchdenken, Durchhalten
Wir präsentieren die seit 2300 Jahren gepriesenen Lebensstrategien des Epikur, des Phyrron und Zenon – also das Epikuriat, den Skeptizismus und den Stoizismus oder Lebenslust, Lebenslast und Lebenspflicht Am 1. Dezember werden Robert Eikmeyer und Bazon Brock die Geschichte des Berliner Aktionismus vom Pempfert über SA und Dutschke bis zu Jonathan Meese darzustellen versuchen.
29. und 30. November – 19:30 Uhr – Jonathan Kay – Performance


15. November – 18-22 Uhr – Mic Drop – Konzerte und DJ Sets

14. November, 19 Uhr und 16. November 16 Uhr – AWA Theatre – Theateraufführung ‚Einsamkeit überwinden‘

12. November 2025 – 19 Uhr Vortrag – Bazon Brock
Am 12.11. wird Bazon Brock mit Ulrich Heinen in diesem Programm die Stoa-Programmatik präsentieren.
Aktionismus der Lust, des Frusts, des Dumusst – Durchleiden, Durchdenken, Durchhalten
Wir präsentieren die seit 2300 Jahren gepriesenen Lebensstrategien des Epikur, des Phyrron und Zenon – also das Epikuriat, den Skeptizismus und den Stoizismus oder Lebenslust, Lebenslast und Lebenspflicht
Öffentlich am bekanntesten als Stoiker ist wohl Marc Aurel, der die Stoa-Philosophie als Kaiser des römischen Imperiums in der Mitte vom 2. Jahrhundert nach Christus als Staatsethos etablierte. Das europäische Bürgertum erhob die Stoa mit dem Prinzip „Augiasmus / Anstrengungslust = Erfüllung durch Erledigung der Pflichtarbeit“ zum erfolgreichsten Wirken irgendeiner gesellschaftlichen Gruppierung. Was hieße es, sich heute als Stoiker zu bewähren? Das fragten sich sehr intensiv bereits die Niederländer ihres goldenen Zeitalters. Rubens verarbeitete die Antworten in grandiosen Bildprogrammen, denen Professor Dr. Ulrich Heinen über viele Jahre sein Interesse als Kulturhistoriker gewidmet hat.
14. Oktober 2025 – 19 Uhr Vortrag – Bazon Brock
Vortrag / Rede Aktionismus der Lust, des Frusts, des Dumusst – Durchleiden, Durchdenken, Durchhalten
Wir präsentieren die seit 2300 Jahren gepriesenen Lebensstrategien des Epikur, des Phyrron und Zenon – also das Epikuriat, den Skeptizismus und den Stoizismus oder Lebenslust, Lebenslast und Lebenspflicht
Am 14. Oktober mit Willi Winkler präsentieren wir die Programmatik des Skeptizismus der erfolgreichsten Positionierungen von Wissenschaftlern. Tenor: „Nur das als falsch Erkannte repräsentiert noch unseren Bezug auf Wahrheit.“
Willi Winkler, einer der unermüdlichen Aufklärer über die unbekannten Selbstverständlichkeiten unseres politischen Alltags, hat in seinem Buch „Das braune Netz. Wie die Bundesrepublik von früheren Nazis zum Erfolg geführt wurde.“ die Frage eröffnet, warum in der BRD vornehmlich Nazis, Stalinisten, Maoisten, Bewunderer der roten Kmer, als Demokraten ausgezeichnet wurden. Er bietet einen neuen Zugang zur Frage, wie künstlerische und intellektuelle Hochleister (Richard Wagner, Carl Schmidt, Martin Heidegger) die dümmsten und peinlichsten Urteile über soziale und politische Sachverhalte vertreten können.
12. Oktober – 19 Uhr Szenische Lesung – itz Young Ensembles

Atmosphärischer Rock
4. Oktober 2025 – 19:30 Uhr Musikabend
Eintritt frei

28. September 2025, 20 Uhr, Theaterpremiere: Einszweiundzwanzig vor dem Ende


22. September 2025, 19 Uhr, Aktionslehrstück von Bazon Brock
Zwischen Dolorismus und Anästhesie – Epikur als Lustschauer
mit Bazon Brock und Ute Cohen
Wir präsentieren die seit 2300 Jahren gepriesenen Lebensstrategien des Epikur, des Phyrron und Zenon – also das Epikuriat, den Skeptizismus und den Stoizismus oder Lebenslust, Lebenslast und Lebenspflicht
16. Juli 2025, 19 Uhr, Aktionslehrstück von Bazon Brock
3. Séance der Denkerei im Hoftheater Kreuzberg
In der Reihe: Götter machen, Götter sterben
Lesung von Stephan Wolting und Diskussion mit Bazon Brock
Selbst die FAZ berichtete am 28.06.2025: er kenne viele, die ausreisen wollten aus Deutschland. Sogar jeder, der integriert ist, will weg. Dafür bleibt der ganze Dreck hier, sagt Yildiz. Yildiz ist wütend auf Deutschland…“Nichts wie weg scheint die Maxime der Stunde zu sein. Aber niemand sagt: Wohin denn? In der Geschichte Deutschlands gab es schon viele ähnliche Situationen. Die allgemeinsten Antworten lauteten: Ab nach Amerika oder zurück in die seelische Innerlichkeit. Beider Wege sind Heutigen verschlossen, aus naheliegenden Gründen.
Wohin also?
27. Juni 19 Uhr und
28. Juni 14 + 19 Uhr
Evangelische Hochschule Berlin, Studierende
404 MEER NOT FOUND – WIR TANZEN, IHR VERDURSTET


21. Juni 2025, 19 Uhr Poetry-Slam-Style / Lyrikflow

17. Juni 2025, 19 Uhr Aktionslehrstück von Bazon Brock

Open Call: RETOUR DETOUR

27. Mai 2025, 19 Uhr Aktionslehrstück von Bazon Brock

Hoffest 10. Mai 2025, 14 – 23 Uhr im Hof des Sport-, Bildungs- und Kulturzentrums NaunynRitze.
Details und LineUp siehe Programm
